Veröffentlicht von Christine Albrich am Mi., 20. Jan. 2021 00:00 Uhr

Natürlich ist ihr regelmäßiges Läuten eine uralte Einladung, auch bei uns in Lokstedt: Zum Innehalten, zu den Gottesdiensten. Am Abend erinnern sie, dass ein Tag zu Ende geht und egal wie er war, es war ein geschenkter Tag. Zeit, zu danken, wer mag.

Einen Moment vielleicht Verbundenheit teilen. Zeit auch an die zu denken, um mich herum, die im Homeoffice sind in diesen Monaten, an die Kinder, die manches vermissen, genauso wie die Jugendlichen, die sich gerne treffen oder ihren Geburtstag mal wieder richtig feiern würden. An vielleicht erschöpfte Eltern, die den Alltag zu Hause mit Schulkindern unter einen Hut bringen müssen. An die, die keine Familie oder einen Partner/ eine Partnerin um sich haben, an Töchter und Söhne, die ihre Eltern öfter sehen möchten oder Enkel ihre Großeltern und umgekehrt, an Senioren in den Heimen, die viel lieber mit anderen zusammen die Mahlzeiten teilen würden und nicht alleine in ihrem Zimmer. Das Läuten der Glocken von unseren Kirchtürmen könnte uns besonders jetzt für einen Moment zusammenbringen und verbinden. Wie ein Gebet füreinander.

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