Das Relief über dem Westportal



Dieser Ausschnitt zeigt das Betonrelief als Teil einer größeren künstlerisch gestalteten Fassade. Sie ist Teil der Petruskirche, und zwar der Haupteingang, der sich aber an der vom Winfridweg abgewandten Seite befindet.

Zur Darstellung der Schöpfung (Kupferportal) und des Lamm Gottes (Betonrelief) eine Beschreibung von Nanette Lehmann: "Das Portal zeigt den Ablauf der Schöpfungsgeschichte von links nach rechts. Der Mensch ist hier nicht ans Ende gestellt, sondern er hat seinen Platz inmitten der Schöpfung. Der Mensch ist nicht in seiner äußeren Gestalt dargestellt, sondern symbolisiert als Auge innerhalb eines Rades. Dies bedeutet seinen geistigen Stand in unserem Zeitalter der Forschung, die gerade jetzt die gesamte Schöpfung bis in Mikrokosmos und Makrokosmos zu ergründen sucht. Das Lamm der Offenbarung aber steht direkt über dem Menschen und strahlt bis in dessen irdischen Bereich. So stehen Giebel und Portal in direkter Beziehung zueinander."

Der Turm


Ansicht von Süden 1968


Der architektonisch auffällige Turm ist von den Hochhäusern der Umgebung und selbst aus dem Bezirksamt am Grindelberg zu sehen. 105 Stufen führen auf eine Plattform in 28 Metern Höhe und erlauben einen weiten Blick bis nach Norderstedt, zur Köhlbrandbrücke, zur Mundsburg und und und.
Öffentlich zugänglich ist der Turm einmal im Jahr bei der "Lokstedt-Rally" im Spätsommer.